Schütze dich vor Betrug mit digitalen Wallets

Wallets sind sehr sicher – aber Betrüger haben Wege gefunden, sie für ihre Maschen zu nutzen. Lies weiter und erfahre, wie diese Betrugsmaschen funktionieren und wie du dich schützen kannst.

So gelangen Betrüger an deine Daten

Betrüger stehlen deine Kartendaten und fügen sie ihrer eigenen digitalen Wallet auf einem Gerät hinzu, das sie kontrollieren. Sie gelangen an diese Informationen durch Social Engineering oder indem sie gestohlene Daten im Darknet kaufen.

Es gibt drei gängige Methoden:

  • Smishing: Du erhältst eine verdächtige SMS mit einem Link, die angeblich von N26 oder einem anderen Dienst wie einem Paketdienst stammt. In der Nachricht wirst du nach deinen persönlichen Daten oder Kartendaten gefragt. Erfahre mehr über Smishing und wie du es erkennst.
  • Vishing: Du erhältst einen Anruf von jemandem, der vorgibt, für N26 oder ein anderes Unternehmen zu arbeiten. Die Person behauptet, deine Kartendaten zu benötigen. Hier handelt es sich immer um Betrug – keine Bank wird dich jemals unaufgefordert anrufen, um am Telefon nach deinen Kartendaten zu fragen.
  • Datenlecks: Deine Zahlungsdaten werden durch einen Hackerangriff offengelegt oder im Darknet verkauft, wodurch dein Konto gefährdet ist.

Wenn Betrüger deine Kartendaten erhalten, können sie deine Karte zu ihrem Wallet hinzufügen, eine Tokenisierung (Kartenbestätigung) versuchen und unbefugte Zahlungen vornehmen.

So bringen dich Betrüger dazu, ihre Anfrage zu genehmigen

Sobald Betrüger deine Karte zu ihrem Wallet hinzugefügt haben, benötigen sie noch einen letzten Schritt – die sogenannte "Tokenisierung". Das ist der Schritt zur Bestätigung der Karte. Betrüger setzen Social-Engineering-Taktiken ein, um dich dazu zu bringen, die Bestätigung zu genehmigen.

Es gibt zwei Möglichkeiten, wie sie dies tun:

  • Einmalpasswort: Dein Wallet sendet eine Bestätigungsanfrage und fordert dich auf, einen SMS-Code einzugeben, der an dein verknüpftes Handy gesendet wurde. Betrüger starten die Tokenisierung selbst und überreden dich dann, diesen SMS-Code mit ihnen zu teilen.
  • Bestätigung in der App: Dein Wallet fordert dich auf, dich in dein N26 Konto einzuloggen, um die Tokenisierung zu bestätigen. Betrüger stoßen diese Anfrage an und versuchen dich dann davon zu überzeugen, sie in deinem N26 Konto zu genehmigen.

Wenn Betrüger Erfolg haben, können sie sofort unwiderrufliche Kartenzahlungen vornehmen – und dein Geld kann möglicherweise nie wieder zurückgeholt werden.

Schütze dich mit diesen Tipps

Diese Schritte helfen, dein N26 Konto vor dieser Betrugsart zu schützen:

  • Vertraue deinem Bauchgefühl. Reagiere nicht auf unbekannte Absender oder Nachrichten, die dir verdächtig vorkommen.
  • Gib niemals persönliche Daten oder Kontoinformationen weiter – und schon gar nicht an Personen, die du nicht kennst oder denen du nicht vollständig vertraust.
  • Bestätige niemals Aktionen für dein digitales Wallet, die du nicht selbst in der N26 App initiiert hast.
  • Gib niemals einen SMS-Code an andere weiter – egal, was der angebliche Grund ist.
  • Installiere einen Spam-Blocker, um verdächtige Nachrichten zu filtern, bevor sie dich erreichen.
  • Aktiviere die Zwei-Faktor-Authentifizierung, um eine zusätzliche Sicherheitsebene für dein Konto hinzuzufügen.
  • Aktiviere Face ID, wenn dein Smartphone das unterstützt.
  • Speichere deine Kartendaten nicht auf Websites, die dir verdächtig vorkommen.
  • Lass dir Zeit. Lass dich niemals von jemandem unter Druck setzen, schnell zu handeln.

Das solltest du tun, wenn du verdächtige Nachrichten erhältst

Wenn du eine verdächtige Nachricht oder einen verdächtigen Anruf erhältst – selbst wenn du nicht sicher bist, ob es sich um einen Betrug handelt –, bitte im Kundenservice-Chat um einen Spezialisten, um den Vorfall zu melden.

Wenn du eine Virtual Card genehmigt oder einen Bestätigungscode erhalten hast und daraufhin eine Zahlung getätigt wurde, die nicht von dir stammt, sperre deine Karte bitte sofort in der N26 App.

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